Portrait Angelika Obermayr

„Ausbildung gestalten heißt Zukunft gestalten“

Wie gewinnt man Fachkräfte von morgen? Und wie schafft man Rahmenbedingungen, damit sie sich fachlich entwickeln können und im Unternehmen bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Angelika Obermayr im Vorstandsressort Personalentwicklung und Ausbildung (PEA). Dort liegt ihr Schwerpunkt im Ausbildungsmanagement der Pflegeberufe.

Was ihren Job so vielseitig macht, welche Bedeutung Empathie im Austausch mit den unterschiedlichen Berufsgruppen hat und was den Wiener Gesundheitsverbund für sie als Arbeitgeber auszeichnet, erzählt sie im Interview.

Drei Worte, die dich am besten beschreiben?

Freundlich, ausdauernd und zuverlässig.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Ich schätze die Möglichkeit, tatsächlich etwas verändern zu können, auch wenn sich manches in einem großen Unternehmen langsamer bewegt. Spannend finde ich außerdem zu beobachten, welche Auswirkungen selbst kleine Veränderungen auf das gesamte System haben können.

Würdest du deinen Job Freund*innen weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe hier eine große thematische und fachliche Breite. Je nach Projekt arbeite ich operativ oder strategisch und mit unterschiedlichen Zielgruppen. Manchmal betrifft die Arbeit direkt den Wiener Gesundheitsverbund, manchmal die Stadt Wien auf einer übergeordneten Ebene und oft unterstütze ich Kolleg*innen ganz konkret in ihrem beruflichen Alltag. Diese Vielfalt macht den Job besonders spannend.

Was zeichnet die Zusammenarbeit mit so vielen Kolleg*innen und Berufsgruppen im Wiener Gesundheitsverbund aus?

Wichtig für die Zusammenarbeit ist, dass man den gemeinsamen Auftrag nicht aus den Augen verliert und die Perspektive des Gegenübers mitdenkt. Denn jede Berufsgruppe hat ihren eigenen Blick auf Themen und Aufgaben. Das muss man für eine erfolgreiche Zusammenarbeit verstehen und berücksichtigen.

Gleichzeitig lernt man viel voneinander. Gerade in der Generaldirektion bekommt man Einblicke in unterschiedliche Berufe, Fachbereiche und entwickelt ein besseres Verständnis für Zusammenhänge und andere Arbeitswelten. Das finde ich persönlich besonders spannend, denn hier lernt man nie aus.

Was macht den Wiener Gesundheitsverbund als Arbeitgeber aus?

Durch die Größe des Wiener Gesundheitsverbundes eröffnen sich viele Möglichkeiten. Mitarbeiter*innen können sich beruflich verändern, neue Arbeitsbereiche kennenlernen oder sich weiterqualifizieren. Neben den vielen Entwicklungsmöglichkeiten bietet die Stadt Wien als Arbeitgeberin auch ein hohes Maß an Beständigkeit – auch in Zeiten struktureller Veränderungen.

Warum lohnt sich ein Job im Wiener Gesundheitsverbund?

Es lohnt sich, an der Gesundheitsversorgung der Wiener*innen mitzuwirken. Egal, ob man direkt mit Patient*innen arbeitet oder im Hintergrund wichtige Prozesse gestaltet: Jede Aufgabe trägt zum großen Ganzen bei. Die Arbeit ist sinnstiftend, bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und findet in einem stabilen Arbeitsumfeld statt.

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