„Viel Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit, wirklich etwas zu bewegen“
Als Medien- und Contentmanagerin ist sie eine der Stimmen des Wiener Gesundheitsverbundes nach außen – und macht die Arbeit der vielen WIGEV-Mitarbeiter*innen sichtbar. Lisa beantwortet nicht nur Anfragen von Journalist*innen, schreibt Texte für Intranet, Web und Presseaussendungen, sondern ist auch bei Pressekonferenzen und im Mitarbeiter*innenmagazin „67“ federführend beteiligt.
Außerdem ist sie ab 4. September Co-Moderatorin des neuen Podcasts „Klinikkosmos“: Einem neuen Format, das jede Woche spannende Einblicke in den Wiener Gesundheitsverbund bietet. Im Gespräch erzählt Lisa, wie aus einer Freundin eine Kollegin wurde, was ihr Job mit ihrer Schulzeit gemeinsam hat und warum es für sie Sinn macht, Teil von etwas Großem zu sein.
Wie gefällt dir deine Arbeit und würdest du sie deinen Freund*innen weiterempfehlen?
Meine Arbeit würde ich nicht nur Freund*innen weiterempfehlen – das habe ich sogar schon getan. Seitdem ist eine liebe Freundin auch meine Kollegin. Das sagt, glaube ich, viel darüber aus, wie sehr ich meinen Job mag. Die Aufgaben sind vielfältig und perfekt für einen neugierigen Menschen wie mich. Sie geben mir Einblicke in verschiedenste Bereiche der Medizin, aber auch in logistische Aspekte, die beim Betreiben von Krankenhäusern eine Rolle spielen. Genau diese Mischung finde ich spannend und bereichernd.
Was macht für dich Erfolg im Beruf aus?
Dass ich an einem durchschnittlichen Arbeitstag so viel lache wie das letzte Mal in meiner Schulzeit, ist für mich ein großer Erfolg. Außerdem möchte ich mein Umfeld bereichern, und meine Kolleg*innen sollen sich mit einem guten Gefühl auf mich verlassen können. Wichtig ist mir auch, Sinn in meiner Arbeit zu sehen – und das tue ich hier absolut. Was der WIGEV für die Wiener*innen leistet, ist wirklich bemerkenswert. Wenn diese Arbeit nach außen, aber auch nach innen sichtbar wird, habe ich meinen Job gut gemacht.
Was zeichnet die Zusammenarbeit mit so vielen Kolleg*innen und Berufsgruppen im Wiener Gesundheitsverbund aus?
Ich bekomme Einblicke in Bereiche, die weit von meinem Fachgebiet entfernt sind, die ich aber sehr spannend finde. Von der medizinischen Expertise abgesehen erstaunt mich immer wieder, welche Menge an Daten die Klinische Betriebssteuerung erhebt – oder wie viele Kilogramm Wäsche täglich von der Serviceeinheit Wäsche und Reinigung gewaschen werden. Ich habe nicht nur in meiner Abteilung, sondern im gesamten WIGEV besondere Kolleg*innen kennengelernt. Viele verbindet eine spürbare Leidenschaft für ihren Beruf – auch wenn die Bereiche sehr unterschiedlich sind. Diese Vielfalt und Leidenschaft motivieren mich und sind der Grund, warum ich meinen Job so gerne mache.
Was macht den Wiener Gesundheitsverbund als Arbeitgeber aus und was unterscheidet ihn von anderen Arbeitgebern?
Unternehmen mit rund 30.000 Mitarbeiter*innen stellt man sich sehr langsam und träge vor. In meinem Arbeitsbereich erlebe ich aber das Gegenteil: Viel Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit, wirklich etwas beizutragen und zu bewegen. Gleichzeitig hat man die Sicherheit, dass es den Arbeitgeber auch in 50 Jahren noch geben wird. Ich habe das Gefühl, dass – egal, wie ich mich in Zukunft verändern möchte – es einen passenden Job für mich im WIGEV geben wird.
Warum sollten noch viele weitere Menschen beim Wiener Gesundheitsverbund anfangen?
Es macht Spaß, hier zu arbeiten, und gleichzeitig ist die Arbeit von Bedeutung. Ich sehe Sinn hinter dem, was ich mache, und freue mich, nicht nur eine Bewohnerin von Wien zu sein, sondern auch ein aktiver Teil der Stadt. Ich kann auf meine Art etwas zur medizinischen Versorgung der Wiener*innen beitragen, ohne dafür mein Fach wechseln zu müssen. Für mich ist das eine Win-Win-Situation. Sie könnte auch vielen anderen gefallen, die eine Leidenschaft für Medizin haben – auch wenn sie auf den ersten Blick keine passende Ausbildung mitbringen.